Affenwald Ubud – Bali’s holy monkey forest


Der Affenwald von Ubud hat uns so gut gefallen, dass wir gleich einen Extra-Beitrag schreiben mussten. Sicherlich haben die meisten schon von ihm gehört, dem Ubud Affenwald: Kleine, süße Äffchen posieren für die Besucher vor toller Kulisse für die besten Urlaubsfotos, lassen sich füttern, tollen herum und necken die Touristen.

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Affenwald Ubud

Stimmt schon irgendwie, aber man wird sich wundern, was in diesem Tempel nicht alles passieren kann. Es handelt sich hierbei ja nicht um einen Streichelzoo, sondern um eine religiöse Stätte, der man den nötigen Respekt entgegenbringen sollte. Die Affen sind auch nicht ungefährlich, so putzig wie sie auch aussehen mögen. Im Folgenden ein paar schöne Bilder unseres Besuches, nützliche Infos und Tipps zum Schutz der Tiere und für sich selbst.

Heiliger Affenwald Ubud

„Heiliger Affenwald Ubud“ – Sacred Monkey Forest Sanctuary steht auf der Tafel, und es handelt sich hierbei um einen hinduistischen Tempelkomlex, der der Gemeinde sehr wichtig ist. Dementsprechend wird man hier zwar viele Touristen finden, aber auch viele Einheimische, die ihren Glauben ausüben.

Es gibt 3 Tempel aus dem 14. Jahrhundert (Pura Dalem – Tempel zur Anbetung von Lord Shiva, Tempel des Heiligen Wassers, und den Kremationstempel). Die Tempel im „monkey forest sanctuary“ dürfen Touristen nicht betreten, sie sind den Einheimischen vorbehalten, die oft in traditionellen Gewändern anzutreffen sind.

affenwald ubud Bali

Tempel im Wald

Neben den viele tollen Bäumen und Skulpturen gibt es natürlich vor allem Affen. 600 bis 700 um es etwas genauer zu beschreiben. Die Affen ernähren sich vor allem von Süßkartoffeln, aber im täglichen Mix mit anderen Dingen wie Bananen, Papaya-Blätter, Früchte oder ähnlichem. Um die Gesundheit der Affen zu erhalten, sollte man die Affen weder mit Erdnüssen, Keksen, Süßigkeiten, Brot usw. füttern!

Affenwald Ubud Monkey Forest

Süß, frech, oder beides?

Seien Sie auf einiges gefasst!

Den Affenwald  von Ubud besuchen ca. 10.000 Touristen im Monat! Deswegen sind die Affen einiges gewohnt und recht zahm, aber auch umso geübter, den Besuchern alles, was nicht niet-und-nagelfest ist, zu stehlen. Ratsam ist daher:

Kein Essen mitnehmen. Die Affen werden (erfolgreich) versuchen, alles auf einmal zu erbeuten. Und wenn man es nicht freiwillig hergibt, können die Makaken sehr aggressiv werden und extrem stark zubeißen. Man hört immer wieder Horrorgeschichten von unvorsichtigen Touristen, die nach einem Biss genäht werden mussten. Zusätzlich können die Tiere Hepatitis übertragen. Wer nicht widerstehen kann, die kleinen Biester zu füttern, kann vor Ort Bananen kaufen. So unterstützt man wenigstens die Locals.

Ubud Affenwald Bali

Taschen ausleeren – auch da starten die Tiere ab und zu einen Versuch, wenn man offensichtlich etwas zu verstecken hat.

Plastikfläschchen vorher wegwerfen und Taschen eventuell abgeben. Die Tiere LIEBEN Plastikflaschen. Entweder gut im Rucksack verstauen oder abgeben. Wenn eine Flasche abhanden kommt, wird diese auch ausgetrunken, was schlecht für den Affen enden kann.

Plastiktüten dürfen nicht mit in den Wald genommen werden, die haben einfach eine zu große Anziehungskraft auf die neugierigen Tiere. Können auch mit dem Rucksack und Flaschen am Eingang abgegeben werden.

Früh dort sein: Da es so viele Urlauber in den Affenwald zieht, sollte man früh aufstehen. Nur so kann man die tolle Atmosphäre genießen und muss sich nicht an den Besucher vorbeidrängeln.

Fotografieren: Affen sind neugierig und werden vielleicht auch versuchen, die Kamera zu klauen. Es  könnte sehr schwer sein, dem Affen zu erklären, dass er bitte vorsichtig sein soll mit dem 1000-Euro-Objektiv. Zoomlinsen sind von Vorteil.

Skulptur im Monkey Forest

Skulptur im Monkey Forest

Was man noch wissen sollte

  • Affenwald Ubud Tollwut: Laut offizieller Seite haben die Affen keine Tollwut. Abstand und vorsichtiger Umgang sind auf alle Fälle das richtige Verhalten.
  • Lage: Die heilige Stätte befindet sich in Padangtegal, recht Zentral in Ubud, an der Monkey Forest Road. Von überall in Ubud leicht mit dem Taxi zu erreichen.
  • Eintrittskosten in den Monkey Forest: Erwachsene 40.000 IDR, Kinder 30.000 IDR
  • Ubud Affenwald Öffnungszeiten: 8:30-18:00, letzter Ticketverkauf um 17:30
  • Sarong mitbringen oder mieten? Es empfiehlt sich für eine Bali Reise einen Sarong zu kaufen, da man wahrscheinlich öfters einen Tempel besuchen wird. Ohne einen Sarong darf man einige Stätten nicht betreten!

Ubud, die Künstlerstadt

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Ubud sollte man nicht auslassen, wenn man nach Bali reist. Es ist der ideale Ort, wenn man eine Abwechslung von Strand und Meer möchte, und bietet eine riesige Auswahl an Touren, Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Hotels, um einige Zeit zu bleiben. Die schöne Umgebung mit den Reisterrassen trägt ihr Übriges dazu bei. Bei Ankunft wird man vielleicht etwas abgeschreckt sein von der regen Betriebsamkeit, aber viele Hotels liegen ruhig und etwas abseits der großen Straßen. Mehr allgemeine Infos zur Stadt gibt es in unserem Beitrag über Ubud.